Ingrid Lorenzen

Kindheit

Wenn ich an Kindheit denke, fällt mir als erstes die unbegrenzte und unbeschwerte Zeit eines Kindes ein, das den Tag in der Natur verbringen kann und aus Allem ein Spiel gestaltet, es wird dabei von Neugier, Entdecken und Forschen geleitet. Gemeinsam mit anderen Kindern verschiedenen Alters kann es Ideen entwickeln,  Abenteuer erleben und auch an Orten sein, an denen man in der Gruppe gemeinsam Gefahren meistern und  Lösungen finden muss.  Die gute Entwicklung eines Kindes ist meiner Meinung nach abhängig von Erwachsenen, die die Kinder dabei liebevoll unterstützen, begleiten und ihnen etwas zutrauen.

 

Glaubensatz

Jedes Kind ist einzigartig in seinem Tun und Wirken, es kann seine Zukunft mit Vertrauen und Zuversicht gestalten, wenn es Erwachsene an seiner Seite hat, die es lieben so wie es ist. Das Zitat von Janusz Korczak sagt: “ Die Kinder schulden uns keine Dankbarkeit, dass wir sie erziehen! Vielmehr haben wir ihnen dankbar zu sein, dass sie sich uns anvertrauen und unser Leben mit Licht erfüllen.“

 

Besondere Momente

An meiner Arbeit in der pädagogischen Frühförderung schätze ich besonders, dass ich gemeinsam mit und in den Familien die Einmaligkeit eines jeden Kindes entdecken kann. Ich möchte seine besonderen Kompetenzen zur individuellen Weiterentwicklung im persönlichen Umfeld des Kindes   begleiten. Der intensive Austausch mit den Bezugspersonen über die verschiedenen Sichtweisen des Kindes lässt mich an seinem Alltag teilhaben. Ich schätze den gemeinsamen Dialog, das Suchen  nach Wegen für Veränderungen und somit die individuelle Gestaltung von Zukunft für Kinder.

 

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