Heilpädagogisches Spiel

Das heilpädagogische Spiel zeichnet sich dadurch aus, dass wir die momentane Situation des Kindes, d.h. den Entwicklungsstand und das Lebensumfeld wahrnehmen und interpretieren als Grundlage für die Gestaltung der Fördersituation. Dazu nutzen wir das Spielzeug des Kindes und setzen gezielt eigenes Material ein.
Wir fördern das Kind durch das Spiel, weil spielen die Weise ist, in der das Kind sich die Umwelt erschließt und lernt. Das kindliche Spiel ist Grundlage für alle Entwicklungs- und Lernprozesse des Menschen. Dabei kommt der Entwicklung in den ersten drei Jahren eine besondere Bedeutung zu, da es in dieser Zeit die größtmögliche Beeinflussung und Lernmöglichkeit gibt (Plastizität des Gehirns). Nie wieder erwirbt ein Kind so viele Fähigkeiten, wie in den ersten Lebensjahren

In der Förderung von Säuglingen, Kleinkindern und Vorschulkindern berücksichtigen wir jeweils abhängig vom Entwicklungsalter folgende Spielformen:

  • Erstes Lebensjahr: Das Funktionsspiel
  • Zweites Lebensjahr: Symbolspiel und Funktionsspiel
  • Drittes bis sechstes Lebensjahr: Rollenspiel und Konstruktionsspiel

Im heilpädagogischen Spiel fördern wir folgende Bereiche

  • Soziale Fähigkeiten
  • Kommunikation
  • Selbstwahrnehmung und Selbstvertrauen
  • Problemlöseverhalten
  • Wahrnehmung
  • Ausdauer
  • Konzentration
  • logisches Denken und Merkfähigkeit
  • motorische Fähigkeiten

Heilpädagogisches Spiel ist ganzheitlich. d.h. bezieht alle Entwicklungsbereiche des Kindes mit ein.

Grundlegend wichtig für den Förderprozess ist die Beziehungsgestaltung zwischen dem Kind, seinen Eltern und der Frühförderin, die als Person ein bedeutsamer Bestandteil der Methode ist.

Impressum
Herz&Hand Siewertsen viff bhp
dgsf bpa